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Stud.IP-Tagung 2026

Hier finden Sie das Programm der Stud.IP-Tagung und alle wichtigen Infos in einem kompakten PDF: Stud.IP-Tagung 2026

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Programm Mittwoch, 16.09.2026

Programm Donnerstag, 17.09.2026

Eröffnungskeynote & Neuigkeiten rund um Stud.IP
Marco Bohnsack, data-quest

Die Stud.IP-Community
Vorstand des Stud.IP e.V.
Stud.IP ist kein Produkt aus einer Hand, sondern ein gewachsenes Ökosystem. Hochschulen, Entwickler*innen, Vereine, Dienstleister und Community-Mitglieder tragen auf unterschiedliche Weise dazu bei, dass die Plattform funktioniert und sich weiterentwickelt.
Der Vortrag gibt Einblicke in dieses Zusammenspiel: Wer übernimmt welche Rollen? Wie entstehen Entscheidungen? Und was bedeutet gemeinschaftliche Verantwortung in einem Open-Source-Projekt wie Stud.IP?

Effizienz im Arbeitsalltag der Hochschule?! Wie internetbasierte Lernmanagementsysteme wie Stud.IP dabei helfen, aber auch neue Herausforderungen schaffen
Mareike Schmidt, Universität Bremen
Der Arbeitsalltag an Universitäten und in der Hochschullehre ist vielschichtig und herausfordernd. Unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen - zeitlichen, räumlichen, personellen und sozialen - Bedürfnissen treffen aufeinander. Die Komplexität von Organisationen nimmt im Allgemeinen zu (vgl. van Uden 2004). Die Digitalisierung ist auch aus dem organisationalen Rahmen der Hochschulen nicht mehr wegzudenken. Dabei entstehen neue Möglichkeiten, Herausforderungen aber auch Ansprüche an digitale Tools, wie sie z. B. von Stud.IP bereitgestellt werden. Im Vortrag sollen praktische Implikationen zum Einsatz und zur Anwendung von LMS im Hochschulalltag vorgestellt, aber damit auch verbundene soziale Erwartungen, z. B. von Studierenden an Lehrende, herausgestellt werden, die neue Fragen zu Anforderungen an die zeitlichen Ressourcen (vgl. Schmidt 2016) des wissenschaftlichen Personals aufwerfen. Hierbei sollen mögliche Lösungsansätze beleuchtet und auch der ethische Kontext von der Arbeit in Lehre und Forschung mit einbezogen werden.

Vom LMS-Plugin-Prototypen zur dezentralen hochschulsouveränen KI-Infrastruktur: das LMS als Innovationstreiber. Eine Hands-On Chronologie aus Nordrhein-Westfalen.
Tim Trappen, Ruhr-Universität Bochum
„KI in Moodle – können wir das selbst?“
Eine Frage, die sich 2023 aus dem LMS-Kontext heraus an der Ruhr-Universität Bochum gestellt hat.
Dieser Beitrag zeichnet die Chronologie eines kleinen Teams, welches von einem LMS-Plugin-Prototypen, der fundamental auf selbstständig betriebenen KI-Modellen aufbaute, schließlich den Aufbau einer dezentralen hochschulsouveränen KI-Infrastruktur für NRW mitgestalten konnte. Im Fokus steht dabei die Herangehensweise an ein solch technisch komplexes- wie politisiertes Thema, und warum ausgerechnet das LMS als integraler Bestandteil des Lehr-/Lernbetriebs an Hochschulen den Aufbau wesentlich geformt hat.

KI-Tutor-Plugin – RAG-basierte Chatbots in Stud.IP-Veranstaltungen einbinden
Lorenz Glißmann, Georg-August-Universität Göttingen
Mit dem KI-Tutor-Plugin für Stud.IP können KI-basierte Chatbots direkt in Stud.IP-Veranstaltungen eingebunden werden. Über das Plugin kann das KI-System auch auf freigegebene Teile der Dateiablage zugreifen und sich dadurch gezielt an die Veranstaltung anpassen. Mithilfe eines RAG-Systems beantwortet die KI Fragen auf Basis der hinterlegten Materialien und reduziert auch Halluzinationen. 
Im Vortrag stellen wir das neu entwickelte Plugin und die Anbindung an die KI-Dienste der GWDG (Chat AI) und Uni Göttingen (GAIA) vor.

KI, Open Source und warum Abwarten keine Option ist
Ariane Hussy-Kramer, Jan-Christoph Ahrens et al, Leibniz Universität Hannover
„KI ist die neue Elektrizität" - prophezeit Andrew Ng, KI-Forscher und Unternehmer, bereits 2017. Sie wird alles verändern, überall sein und wer sie nicht nutzt, kann den Anschluss verlieren.
Unser Open-Source-Code ist längst schon Teil der KI. Und wir?
In dieser Podiumsdiskussion blicken wir auf das, was künstliche Intelligenz mit Open-Source-Projekten, mit Entwicklungskultur und unserer Stud.IP-Community macht.
Welche Haltung wollen wir als Community einnehmen? Was bedeutet es, wenn man den Moment verpasst, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen? Im Anschluss an die Podiumsdiskussion sind auch eure Perspektiven ausdrücklich erwünscht.

Anmeldung und Verwaltung von Gasthörenden

Felix Neumann, Josephine Klein, Leibniz Universität Hannover
Für das Gasthörendenstudium der Leibniz Universität Hannover haben wir ein Modul für Stud.IP entwickelt und erfolgreich etabliert. Dieses ermöglicht die Onlineanmeldung sowie die Verwaltung von Veranstaltungen direkt über Stud.IP.
Teilnehmende benötigen im Vorfeld keinen eigenen Stud.IP-Account. Während des Anmeldeprozesses können sie ihre gewünschten Kurse aus einer bereitgestellten Liste auswählen. Zudem geben sie im Anmeldeformular die für die Rechnungserstellung erforderlichen personenbezogenen Daten an, die datenschutzkonform gespeichert werden.

Von Präsenz zum e-Learning: Die erfolgreiche Digitalisierung des Seminars „Einführung in die Telearbeit“ an der TU Braunschweig
Anne Bunde, TU Braunschweig
Kolleg*innen, welche an der TU Braunschweig alternierende Telearbeit beantragen wollten, mussten bis August 2024 noch an einem 6-stündigen Präsenzseminar „Einführung in die Telearbeit“ teilnehmen, welches nur zweimal im Jahr angeboten wurde. Um die Flexibilität, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit der Weiterbildung zu erhöhen, wurde das Seminar erfolgreich in der Courseware von Stud.IP als interaktives e-Learning-Angebot zum Selbstlernen umgesetzt.
Durch die digitale Aufbereitung konnten nicht nur zeit- und ortsunabhängige Lernmöglichkeiten geschaffen, sondern auch eine erhebliche Zeitersparnis für die Teilnehmenden erreicht werden. Die interaktiven Elemente, unter anderem unterstützt von H5P-Inhalten, und der strukturierte Lernpfad sorgen für eine hohe Lernqualität und Akzeptanz.
In meinem Vortrag stelle ich die konzeptionelle und technische Umsetzung vor, teile Erfahrungen aus der Praxis und beleuchte die positiven Effekte – von der Reduktion administrativer Aufwände bis hin zu gestiegener Teilnehmerzahl und Zufriedenheit. Der Vortrag zeigt, wie klassische Präsenzangebote durch gezielte Digitalisierung nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger und inklusiver gestaltet werden können – ein echtes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von e-Learning-Angeboten für Mitarbeitende von Hochschulen.

Erfahrungen mit dem Release(-wechsel auf) Stud.IP 6.0
Sabine Scheele-Brenne, Justus-Liebig-Universität Gießen
Im März 2026 ist die JLU Gießen von der Version 5.3 auf Stud.IP 6.0 umgestiegen. Welche Schritte in der Vorbereitung zum letztlich reibungslosen Update geführt haben, wird ebenso berichtet wie die zukünftige Strategie, um die lange Vorbereitungszeit für das kommende Update deutlich zu verkürzen.

Bewerben - Anerkennen - Zulassen

Arne Schröder, Ricarda Oehlmann, data-quest
Das Bewerbungsportal von data-quest ist ein modulares Tool, um den digitalen Bewerbungsprozess für Masterbewerbungen oder Ausschreibungen von der Registrierung bis zur Zulassung abzubilden. Das Portal basiert auf dem gleichen Tech-Stack wie Stud.IP, ist aber eine eigenständige Anwendung.
Es unterstützt externe und interne Bewertungsverfahren und setzt auf Systemvernetzung mit den bestehenden Systemen für Stammdaten, Dokumenten- und Campusmanagement. Über die Bewerbung hinaus können Anerkennungen erbrachter Leistungen angelegt und verwaltet werden, vervollständigt um ein druckbares Transcript of Records.
Das Portal ist an diversen Standorten für Master- und Promotionsbewerbungen, Ausschreibungen und die Verwaltung von Anerkennungen im Einsatz. Wir stellen das Portal anhand von Beispielen vor und stehen für Fragen sowie Anregungen bereit, wollen aber auch einen Austausch darüber anstoßen, welche anderen Lösungen im Einsatz sind und welche Bedarfe es an den Standorten gibt.

MaaS, PaaS und Stud.IP
Beate Hartmann, Institut für Hochschulsoftware Bamberg eG
Der Fokus in Stud.IP ist ganz klar auf Veranstaltungen ausgerichtet. Für Studierende und Lehrende ist es aber auch interessant, die Zuordnung von Veranstaltungen zu Modulen zu kennen. Dafür kann das modularisierte Vorlesungsverzeichnis (MVV) genutzt werden. Im MVV ist es möglich, Modulbeschreibungen zu hinterlegen und Module zu einem Modulhandbuch zusammenzufassen. Ein Prozess zum Erstellen und zur weiteren Pflege bzw. semesterabhängigen Überarbeitung eines Modulhandbuchs ist noch nicht vorhanden.
In der Vergangenheit wurde bereits mehrfach die Schnittstelle zu dem Modul- und Prüfungsverwaltungssystem FlexNow vorgestellt. In FlexNow lassen sich Modulhandbücher mit vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten erstellen, versionieren und nach Stud.IP exportieren. Dort können die in einem Semester relevanten Veranstaltungen den Modulen zugeordnet und nach FlexNow importiert werden, so dass semesteraktuelle Modulhandbücher entstehen. Zukünftig wird es möglich sein, diese Modulhandbuchkomponente von FlexNow als einzelnen Service zu nutzen. Dieser MaaS - Modulhandbuch as a Service wird in diesem Vortrag vorgestellt. Damit ist es möglich, ansprechende Modulhandbücher im Zusammenspiel mit Stud.IP zu erstellen und einen Überarbeitungsprozess zu etablieren, ohne eine zusätzliche Software inhouse betreiben zu müssen.
Denkt man die Schnittstelle von Stud.IP zu FlexNow weiter, so ließe sich auch ein weiterer Service etablieren: PaaS - Prüfungsverwaltung as a Service. Teilnehmer- und Notenlisten könnten übertragen werden, damit die Prüfungsverwaltung bis hin zur Zeugniserstellung in FlexNow erfolgen kann. Mögliche Anwendungsszenarien dafür sollen vorgestellt und diskutiert werden.

MVV für kleine Bildungseinrichtungen

Peter Thienel, data-quest
Das Modularisierte Vorlesungsverzeichnis (MVV) wird bislang vor allem an größeren Universitäten und Hochschulen eingesetzt. Der Vortrag geht der Frage nach, ob und in welcher Form sich das MVV auch für kleinere Einrichtungen eignen könnte, um Fortbildungsangebote, Zertifikatsprogramme oder Studiengänge strukturiert in Stud.IP abzubilden.
Neben einer kompakten Vorstellung zentraler Funktionen und Übersichtsseiten für Administration, Studierende und Teilnehmende werden mögliche Vorteile für Organisation und Nutzerführung beleuchtet. Dabei stehen sowohl Aspekte der Verwaltungsvereinfachung als auch die verbesserte Transparenz und Orientierung für Teilnehmende im Fokus.
Abschließend soll ein Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen gegeben sowie gemeinsam diskutiert werden, welche Anforderungen, Wünsche und Einsatzszenarien insbesondere für kleinere Einrichtungen interessant sein könnten.

Stud.IP spricht International: LTI 1.3a Advantage im Einsatz
Murtaza Sultani, data-quest
Learning Tools Interoperability (LTI) ist ein Standard zur Anbindung externer Anwendungen an Lernplattformen. Damit können Lernmanagementsysteme externe Tools integrieren, ohne dass sich Nutzerinnen und Nutzer dort separat anmelden müssen.
Der Vortrag gibt eine Einführung in LTI 1.3 und erläutert die grundlegenden Konzepte sowie die Funktionsweise der Integration innerhalb von Stud.IP. Dabei wird aufgezeigt, wie Stud.IP sowohl als LTI-Plattform als auch als LTI-Tool angebunden und eingesetzt werden kann. Neben den technischen Grundlagen werden typische Einsatzszenarien sowie Möglichkeiten zur Integration externer Systeme und Werkzeuge vorgestellt.

Connecting data - connecting people. Das Europäische Verbundprojekt als Schnittstelle. Die Schnittstelle im Europäischen Verbundprojekt.
Ricarda Oehlmann, data-quest • Tomke Fries, Leibniz Universität Hannover • Maxim Gkanoliak, Georg-August-Universität Göttingen

Verbundprojekte wie Enlight, EuroteQ und EULiST tauschen sich aus - innerhalb ihres Verbundes und perspektivisch zwischen den Verbünden. Doch wie machen sie das? Die Open Onderwijs API (OOAPI) oder Open Education API (OEAPI) ist eine Open Source Schnittstelle, die beispielsweise den Austausch von Veranstaltungsdaten ermöglicht und so die Lernmanagementsysteme nicht nur institutions-, sondern auch länderübergreifend verbindet. Der automatisierte Datenaustausch ebnet ganz konkret den Weg für Studierenden- und Wissensaustausch bei gleichzeitiger Aufwandsersparnis.
Dieser Vortrag möchte einen Überblick über die Schnittstelle sowie ihre Möglichkeiten geben und an den Beispielen der Leibniz Universität Hannover sowie der Universität Göttingen zwei konkrete Anwendungsbeispiele vorstellen. Nach diesem Impuls gehen wir ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus und diskutieren bestehende und mögliche Ansätze. Und wer weiß - vielleicht ergeben sich neben neuen Perspektiven auch Kollaborationen?

Content Creation in Stud.IP
Ron Lucke, elan e.V.
Stud.IP bietet mit Werkzeugen wie Courseware, Wiki und dem Dateibereich sowie angebundenen Diensten wie Opencast Studio vielfältige Möglichkeiten, um digitale Inhalte direkt in der Lernplattform zu erstellen und zu teilen. Doch wie sieht zukunftssichere, kollaborative und hochschulweite Content-Erstellung aus? Genau dieser Frage widmen wir uns in diesem interaktiven Workshop. Wir analysieren den Status quo und entwickeln gemeinsam praxisnahe Szenarien für die Zukunft.
Ziel ist es zu erkennen, wie das Erstellen, Verwalten und Verbreiten von Inhalten künftig noch effizienter und intuitiver direkt in Stud.IP gestaltet werden kann. Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen und Anforderungen einzubringen, um die künftige Entwicklung von Stud.IP aktiv mitzugestalten.

Präsentation von Daten aus Stud.IP in TYPO3
Elmar Ludwig, Universität Osnabrück • Thomas Hackl, data-quest
Für die Einbindung von Daten aus Stud.IP in Content-Management-Systeme wie TYPO3 wurde historisch meist die Schnittstelle über die „Externen Seiten“ verwendet. Inzwischen gibt es in Stud.IP allerdings mit der JSON-API Möglichkeiten für wesentlich nutzerfreundlichere Varianten für solch eine Koppelung.
Die Universität Osnabrück ist gerade in einem Umstellungsprojekt hin zu einer Einbindung über die JSON-API und entwickelt dafür auch eine neue TYPO3-Extension. In diesem Workshop stellen wir vor, wie die Einbindung darüber konzeptionell funktioniert, und möchten - ausreichend Interesse vorausgesetzt - einen Arbeitskreis mit interessierten Hochschulen initiieren, die sich an der Weiterentwicklung der JSON-API und/oder von TYPO3-Extensions für Stud.IP beteiligen wollen.

Raumcontrolling durch Statistikdaten in der Raumverwaltung

Finn Schneider, data-quest
Welche unserer Räume, Gebäude und Standorte sind eigentlich zu welchen Zeiten wie stark ausgelastet? Müssen wir weiterhin alle betreiben, oder können wir finanziell effizienter werden? Und wie finden wir das heraus?
Ein neues Plugin liefert zielgerichtete Daten, um bei Klärung dieser Fragen zu unterstützen. Es werden kurz Funktionsumfang und Bedienung vorgestellt.
Im Plenum gilt es dann herauszufinden, wie die Realitäten im Alltag der Raumcontrolling-Verantwortlichen aussehen, welche anderen Lösungen bereits eingesetzt werden, und was noch benötigt wird, damit Stud.IP zum Statistik-Liebling aller Raumverwaltenden aufsteigt.

Gemeinsam stark - Community Testing am Beispiel der Stud.IP-ILIAS Schnittstelle - Ein Rückblick
Tomke Fries, Leibniz Universität Hannover
Geteiltes Leid ist halbes Leid – das gilt auch beim Testen. Ein Testmanagementsystem mit standardisierten und gepflegten Testfällen ermöglicht es, den Status quo bestehender Funktionen systematisch zu überprüfen und die Qualität von Software nachhaltig sicherzustellen. Durch dokumentierte und nachvollziehbare Testprozesse können Fehler frühzeitig erkannt, Risiken reduziert und Ressourcen effizient eingesetzt werden. Gleichzeitig können sich Menschen unabhängig von ihrer Einarbeitungszeit schnell einbringen und effektiv beim Testen unterstützen.
Am Beispiel der Stud.IP‑ILIAS‑Schnittstelle wird gezeigt, wie die Community gemeinsam die Organisation, Finanzierung und Durchführung des Testens erfolgreich gemeistert hat und welche Erkenntnisse sich daraus für zukünftige Kooperationen gewinnen lassen.

Stud.IP und ILIAS - Erfahrungen, Entwicklungen und Perspektiven

Arne Schröder, data-quest
In den letzten Jahren ist die ILIAS-Schnittstelle in Stud.IP deutlich verbessert und weiterentwickelt worden. Doch wie ist der aktuelle Stand an den Hochschulen? Wer nutzt welche Funktionen, was ändert sich mit ILIAS 10 und 11 und wie könnte die Zukunft der Schnittstelle aussehen? 
Im Workshop wird ein kurzer Einblick in den aktuellen Stand der ILIAS-Schnittstelle gegeben und die Anbindung an aktuelle ILIAS-Versionen thematisiert. Daneben ist viel Raum für Fragen aus dem alltäglichen Einsatz von Stud.IP und ILIAS und für den Austausch über mögliche Weiterentwicklungen.

Kanban-Board in Stud.IP
Rami Jasim, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg
An der Universität Oldenburg wird derzeit an einem KanBan-Board-Plugin für Stud.IP gearbeitet. Der aktuelle Entwicklungsstand umfasst zunächst grundlegende Funktionen, zugleich bestehen bereits zahlreiche Ideen für eine weiterführende Integration und den Ausbau der Funktionalitäten innerhalb von Stud.IP.
Der Vortrag stellt das Plugin und seine bisherigen Ansätze vor und lädt zur gemeinsamen Diskussion über mögliche Einsatzszenarien, Funktionen und Erweiterungen ein. Darüber hinaus soll der Austausch dazu dienen, Zielgruppen und Umfang des Projekts klarer zu definieren sowie ein erstes Meinungsbild einzuholen, inwieweit ein solches Werkzeug auch für andere Einrichtungen und Nutzungskontexte von Interesse sein könnte.

Offener Arbeitskreis Deprovisionierung

Thomas Hackl, data-quest
Was sind eigentlich die gesetzlichen Vorgaben, um personenbezogene Daten aus Stud.IP zu bereinigen, wenn sie nicht mehr benötigt werden? Hiervon sind alle Stud.IP-Standorte in unterschiedlicher Art und Weise betroffen. Wie könnte man das technisch und organisatorisch angehen? Hierzu hat sich der Arbeitskreis Deprovisionierung gegründet, dessen erste Ergebnisse und Pläne zum weiteren Vorgehen hier vorgestellt werden.

Hilfe naht! Die Stud.IP-Anwendungsdokumentation als Wegweiser durch das System
Ariane Hussy-Kramer, Leibniz-Universität Hannover
Manchmal weiß man, wohin man will – aber nicht, wie man dorthin kommt. Genau hier setzt die StuDoku-Gruppe an: Sie entwickelt eine Anwendungsdokumentation, die direkt in Stud.IP verankert ist und Anwender:innen in dem Moment abholt, in dem sie Hilfe brauchen. Gleichzeitig soll der Support alles Nötige finden, um Anfragen schnell und gezielt zu bearbeiten. Im Vortrag laden wir ein zu einem Blick hinter die Kulissen: Welchen Prozess haben wir durchlaufen? Wie sieht das Konzept aus? Und was brauchen wir noch?
Denn: Hilfe naht!

Erst weg, jetzt wieder da: Evaluationen in Stud.IP!
Rasmus Fuhse, Finn Schneider, Michaela Brückner, data-quest
In Stud.IP 6 wurden die Evaluationen aus dem Release entfernt. Dafür gab es gute Gründe, u. a. waren Code und Funktionen unrettbar veraltet.
Gleichzeitig drehte sich aber der Markt für Evaluationssysteme, was dazu führte, dass sich Hochschulen zusammenschlossen um ihr Know-how in ein Evaluationssystem auf Open-Source-Basis und in Stud.IP einzubringen.
Nach zwei Jahren intensiver Konzeption startete Anfang 2026 die Entwicklung der Open-Source-Evaluationen. Im Vortrag werden die fertige, erste Entwicklungsstufe präsentiert und die weitere Roadmap und Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt.

Eine App, wir brauchen eine App!
Bodo Steffen, Leibniz-Universität Hannover
… und dann war sie plötzlich weg. Mit dem Update auf Stud.IP 6.0 brach auch die Funktionalität der StudApp, dem nativen iOS-Client für Stud.IP, weg und Studierende waren entsetzt. Schnell wurde klar, dass die App nicht einfach modernisiert werden kann, sondern neu geschrieben werden müsste. Aber: wie sieht so ein App-Projekt eigentlich aus? Was muss oder sollte sie können? Was ist eigentlich mit Android und was bräuchte ein Stud.IP-Client, um zu einer standortspezifischen "Campus-App" zu werden?
Ein knappes Jahr später gibt es Antworten auf einige dieser Fragen und auch einen Nachfolger. Die Stud.App (für iOS und Android) bringt die wichtigsten Alltagsfunktionen und Inhalte aus Stud.IP zurück aufs Smartphone und macht sie so jederzeit in der Hosentasche verfügbar. Schnell, datensparsam und barrierearm. Optional wird aus der Stud.App eine standortgebundene Campus-App: mit Mensaplan, individuellem Branding und lokalen Hinweisen.